Die Band

Sandi Dikant - Vocals

Sandi DikantSandi könnte jeden Tag proben - ihre Stimme klingt, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Singt nur in phantomgespeiste Mikrophone und hält währenddessen noch mühelos ein gediegenes Arsenal an Percussioninstrumenten in Schach. Vor vielen Jahren hatte Sandi nach einer Knuddelattacke von Randolph Rose in kindlichem Eifer die Backstage-Area der Village People komplett umgestaltet; seither lebt sie ihr Faible für schwarze Musik und ebensolche Klamotten ungebremst aus, während sie insgeheim bedauert nicht mindestens 20 Jahre früher geboren worden zu sein...Weltklasse!

André Dudziak - Keyboards

André DudziakDer Horowitz unter den Funkern – nur ohne Haarspray auf den Tasten. „Hey! Mista Fonky Fingers…!“ soll Ray Charles gesagt haben, als er auf der Frankfurter Musikmesse an ihm vorbeilief, während André ein paar Trademark-Licks auf ein E-Piano tröpfeln ließ. Seine messerscharfen Riffs lassen jeden Strudelteig wie eine Trockenbauwand aussehen. Spielt nur im Sitzen, weil „…da ist die Masseverteilung besser für den Groove!“ Sein Credo: „Ganz ohne Musik geht es selbst im Jazz nicht...!“ Unwiderstehlich!

 

Daniel Pfeiffer - Guitar

Daniel PfeifferDan „The Guitarman“…. Seit er umsonst die Gartenabteilung eines Baumarkts leerkaufte, weil er zum Proben „seine Axt“ mitbringen sollte, ist er vorsichtig geworden. Der legendäre Twang kommt von ultradicken Saiten und einer Ahorn-Strat aus NVA-Restbeständen; damit und seinem Echtröhrenverstärker löst er mühelos Wandfarbe aus 15m Entfernung ab. Ist nie ohne sein automatisches Wah-Pedal anzutreffen und hält „Volume“ für die bayerische Aufforderung, den Knopf für die Lautstärke ganz nach rechts zu drehen. Heftich!

 

Stefan Stalf - Bass

Stefan StalfDie früh entwickelte Feinmotorik des überzeugten Linkshänders brachte schon seine Mama zum Staunen, als er vom Basteln im Kindergarten gelangweilt aus einem Wischmop, diversen aus Küchengeräten entnommenen Einzelteilen sowie der häuslichen Kuckucksuhr seinen ersten Bass zusammenbaute. Der patente Kerl widmete sich im folgenden ganz der Kunst, wie aus Strom Töne zu machen seien, damit die Leute dazu tanzen können. Wer ihn hört und sieht, weiß, daß er dieses Phänomen nahezu ausgelotet hat. Wunderbar!

Olli Glück - Drums

Olli GlückDie Groove-Sau aus Obergiesing. Schon in den 80ern wollte Buddy Rich noch als alter Mann Stunden bei ihm nehmen; die Direktflüge New York – Hameln waren jedoch stets ausgebucht…Mist! Olli holt aus einem Becken mehr Sounds, als Kinder in die Nichtschwimmerabteilung passen und schneidet Drummern, die besser sind als er, gern die Daumen ab. Die Sammlung allein ist klein….Auf die Frage „Kannste mal eben tragen helfen…?“ erwartet er, seit er 3 Jahre alt ist, keine ernsthafte Antwort mehr. Unglaublich!